DIE LINKE unterstützt die Betriebsräte der DB Cargo, bei ihrem Kampf gegen den Kahlschlag im Güterverkehr

Die Deutsche Bahn AG plant eine Vielzahl der Verladestationen des Güterverkehrs zu schließen und sich damit aus der Fläche weiter zurückzuziehen. Dabei stehen 3.000 Arbeitsplätze auf der Kippe.

Am Montag versammelten sich 1.000 Kolleginnen und Kollegen vor der Zentrale der DB AG, um vor der Aufsichtsratssitzung ihren Positionen Ausdruck zu verleihen. Aufgerufen hatten die Betriebsräte und die EVG. Sabine Leibig, Mitglied im Verkehrsausschuss, unterstützte die betrieblichen Interessensvertretungen und die Gewerkschafts bei ihren Kampf.

Sabine machte deutlich, dass auch hier die Politik und besonders die Bundesregierung ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und als Eigentümer versagt haben. Auch ihre Versprechen mehr Güter auf die Schiene zu bringen scheinen die vergessen zu haben.

Die aktuellen Planungen der DB AG sollen die Qualität und das Image steigern, wie das allerdings durch massive Einschnitte gelingen soll, kann sie nicht logisch erklären.

Sabine Leidig forderte die anwesenden Kolleginnen und Kollegen auf, sich mit anderen Initiativen zu verbünden, die sich auch für eine zukunftssichere Eisenbahn einsetzen. Als Beispiel nannte sie die Initiative gegen Stuttgart 21 oder für den Erhalt der Nachtzüge. Ein solches Bündnis würde zu politischen Vielfältigkeit beitragen und wäre eine starkes Bündnis gegen die politischen und marktwirtschaftlichen Interessen.