Endstation Stuttgart 21 - bitte alle aussteigen!

Stuttgart 21 ist nicht finanzierbar und technisch nicht umsetzbar - das weiß inzwischen das ganze Land, selbst bis in das Bundesverkehrsministerium hat es sich herumgesprochen. Es wird höchste Zeit, dass das Projekt jetzt auch offiziell begraben wird und so schnell wie möglich der alternative Ausbau des bestehenden Kopfbahnhofs geplant wird. Darum findet die nächste große Demonstration statt:

am Samstag, dem 23. Februar ab 13:30 vom Schlossplatz Stuttgart. Mit dabei sind Franz Alt, Joe Bauer, Brigitte Dahlbender, Peter Pätzold und Hannes Rockenbauch.

Endstation!

Der Stuttgart 21-Zug ist festgefahren. Allmählich nähern sich die Verantwortlichen der Wahrheit.
Kostenlüge: Statt 4,5 Mrd. jetzt 6,8 Mrd. zugegeben, intern längst bis zu 11,3 Mrd. Weiter rumgedruckst
und gelogen wird beim Thema Leistungsfähigkeit, obwohl inzwischen akribisch nachgewiesen
ist, wie der Stresstest manipuliert wurde. Stuttgart 21 ist weniger leistungsfähig selbst
als der bestehende Kopfbahnhof! Dieser Wahrheit muss sich endlich auch die grün-rote Landesregierung
stellen.

Alle aussteigen!

Die Volksabstimmung ist von völlig anderen Voraussetzungen ausgegangen. Die kann man vergessen,
sagen sogar ihre Erfinder. Auch der Finanzierungsvertrag ist perdu, weil wesentliche
Vertragsbestandteile sich jetzt ganz anders darstellen. Niemand muss wegen des Vertrags weiterbauen,
gar das Projekt fördern. Im Gegenteil: jetzt können und müssen alle aussteigen. Sofortige
Einstellung aller Arbeiten, sonst wird der Ausstieg noch teurer. Keine weiteren Zahlungen an die
Bahn, das erwägt sogar der Bund. Den Finanzierungsvertrag auch formal kündigen!

Alle umsteigen!

OB Fritz Kuhn hat Recht: Wenn Stuttgart 21 erledigt ist, können wir nicht nach Hause gehen.
Dann geht es um die Frage, wie unser Kopfbahnhof, unser Bürgerbahnhof, unser Bahnverkehr der
Zukunft denn aussehen soll. Dazu gibt es viele Ideen und Konzepte. Hier sind alle eingeladen.
Köpfchen zeigen!