Taktgeber des digitalen Kapitalismus

Einladung zum amazon-Forum

Am 13. April 2018 findet in Bad Hersfeld das Forum zu amazon statt. Hierzu laden die Linksfraktion im Bundestag und die Rosa-Luxemburg-Stiftung alle Interessierten ganz herzlich ein.

Amazon ist der größte Online-Händler, mit enorm wachsenden Umsatzzahlen und aggressiver Expansionspolitik. Der Konzern ergreift alle Möglichkeiten, um Daten profitabel zu nutzen, möglichst viele Waren zu vermarkten und um die Beschäftigten auszupressen. Mit dem Angebot »amazonFlex« sind neue prekäre Arbeitsverhältnisse verbunden (digitale Tagelöhner). »amazonFresh« erhöht den Druck auf lokale Läden und Wochenmärkte. Die Folgen: noch mehr Ausspähen der Kundschaft für noch mehr Konsum.

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Grafik: istock.com

Doch unwidersprochen bleibt all dies nicht: Initiativen wehren sich gegen den wachsenden Einfluss digitaler Konzerne auf unser Leben; Attac-Gruppen prangern die systematische Steuervermeidung von amazon an; Wissenschaftler* innen kritisieren die schlechte Öko-Bilanz. Seit 5 Jahren kämpft ver.di mit den Beschäftigten um einen ordentlichen Tarifvertrag, den amazon verweigert. Dabei geht es auch darum, die Selbstherrlichkeit der Konzernleitung zu brechen.

Noch sind die Proteste gegen amazon nicht verbunden. Wir wollen mit der Veranstaltung dazu beitragen, gemeinsam stärker zu werden.

WIR STELLEN UNS QUER! MENSCH UND UMWELT VOR PROFIT!

Weitere Infos sowie nützliche Links zu Protest und Kritik an amazon finden sich hier.

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Linke Musikgruppe "Grup Yorum" - Lieder gegen kapitalistische Ausplünderung

Eigentlich wollte der Freidenkerverband Hessen ein "Fest der Völker" auf dem Messegelände der Stadt Fulda ausrichten. Doch die Stadt kündigte den Mietvertrag (siehe die Doku "Warum hat Fulda Angst vor unseren Liedern").

So sah man sich gezwungen eine politische Kundgebung mit Reden und dazwischen Musikbeiträge anzumelden und durchzuführen.

Hier meine Rede auf dem Parkplatz fernab der Innenstadt in den Fuldaauen vor etwa 3000 Zuhörern aus nah und fern.

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Abschiebestopp und Schutz für Flüchtlinge aus Afghanistan

Immer wieder erreichen mich Briefe von Aktiven aus der Flüchtlingshilfe wie zum Beispiel von der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Lauterbach im Vogelsberg. Sie machen sich Sorge wegen der Gefährdung von Menschen, die mit Abschiebung nach Afghanistan bedroht sind.

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Rede zum Bundesverkehrswegeplan zur Montagsdemo gegen Stuttgart 21

Liebe Freundinnen und Freunde,

Über den langersehnten Bericht des Bundesrechnungshofes kann ich heute leider nicht mehr sagen als das, was wir alle gewiss vermuten: dass Stuttgart21 mit 10 Milliarden Euro ein unerhörtes Steuerverschwendungsobjekt ist, bei dem sich aber die Herrenknechts und Bilfingers und Heidelberger-Zement und ECE-Manager auf Kosten der Allgemeinheit einen goldene Nase verdienen.

Heute spreche ich über ein „Werk“ – oder „Machwerk“, bei dem es um noch viel mehr Steuergeld geht und das in der Summe genauso gesellschafts- und umweltschädlich ist: der Bundesverkehrswegeplan 2030.

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Ich bewerbe mich für die hessische Landesliste BuTaWa 17

Liebe Genossinnen und Genossen,

hiermit bewerbe ich mich um Platz eins (bis drei) der Landesliste für die Bundestagswahl 2017.

Ich stehe für soziale und ökologische Gerechtigkeit.

rede

Zunächst das Persönliche

Ich bin 55 Jahre alt, habe einen erwachsenen Sohn, zwei Enkelkinder und komme aus Baden-Württemberg. Dort war ich viele Jahre als linke Gewerkschafterin aktiv und zuletzt DGB-Regionsvorsitzende in Karlsruhe. 2002 wurde ich Bundesgeschäftsführerin von Attac und 2009 erstmals für die hessische Linke in den Bundestag gewählt.

Seitdem arbeite ich in der Fraktion als verkehrspolitische Sprecherin und koordiniere das Projekt „Plan-B für sozial-ökologischen Umbau“. Meinen Rechenschaftsbericht (Resume#2) und mehr findet ihr hier: www.sabine-leidig.de

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TTIP-Verhandlungen und CETA jetzt beerdigen!

„Bericht aus Berlin“ für Gelnhäuser Tagblatt / Sabine Leidig, MdB, 04.05.2016

TTIP-Verhandlungen und CETA jetzt beerdigen!

Jetzt gibt es endlich Klarheit über TTIP. Das geplante Freihandels- und Investitionsabkommen mit den USA stärkt die Großunternehmen, schwächt den Sozialstaat und unterwandert die Demokratie. Deutlicher als bisher bekannt zeigen die von Greenpeace veröffentlichten Geheimdokumente, dass TTIP brandgefährlich ist. Am Brandenburger Tor in Berlin können alle Einsicht nehmen. Seit drei Jahren behaupten Merkel und Gabriel, dass es bei TTIP nur um die Ausweitung des Handels gehe, keinesfalls um die Absenkung von Standards und schon gar nicht um die Einschränkung der Demokratie. Diese Argumentation

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