Ich bewerbe mich für die hessische Landesliste BuTaWa 17

Liebe Genossinnen und Genossen,

hiermit bewerbe ich mich um Platz eins (bis drei) der Landesliste für die Bundestagswahl 2017.

Ich stehe für soziale und ökologische Gerechtigkeit.

rede

Zunächst das Persönliche

Ich bin 55 Jahre alt, habe einen erwachsenen Sohn, zwei Enkelkinder und komme aus Baden-Württemberg. Dort war ich viele Jahre als linke Gewerkschafterin aktiv und zuletzt DGB-Regionsvorsitzende in Karlsruhe. 2002 wurde ich Bundesgeschäftsführerin von Attac und 2009 erstmals für die hessische Linke in den Bundestag gewählt.

Seitdem arbeite ich in der Fraktion als verkehrspolitische Sprecherin und koordiniere das Projekt „Plan-B für sozial-ökologischen Umbau“. Meinen Rechenschaftsbericht (Resume#2) und mehr findet ihr hier: www.sabine-leidig.de

Längst bin ich in Hessen zuhause: Als Co-Vorsitzende im Main-Kinzig-Kreis habe ich viel über Parteiarbeit in einem Flächenkreis gelernt. Durch meinen privat bedingten Umzug nach Kassel ist mein Schwerpunkt nun in Nordhessen. Ich bin Direktkandidatin im Wahlkreis Werra-Meißner-Hersfeld-Rotenburg (169) und unterstütze Thorsten Felstehausen in Kassel.

Politikwechsel für eine Agenda der Solidarität

Dieses Ziel wollen wir im kommenden Wahlkampf nach vorne bringen – neben unserer Friedenspolitik und der klaren Kante gegen Rechts. Ich sehe es als Hauptaufgabe, unsere Konzepte für Steuergerechtigkeit, gegen Armut und prekäre Arbeit, für solidarische Bürgerversicherung und gute Renten, sowie für ein sozial-ökologisches Investitionsprogramm möglichst breit bekannt zu machen. Ich will, dass DIE LINKE als klare Alternative gegen Neoliberalismus und gegen rassistische Ausgrenzung Unterstützung findet.

Sozialismus muss ökologisch sein

Der globale Kapitalismus produziert systematisch Armut und Reichtum, Mangel und Überfluss. Der Wohlstand für breite Schichten der Bevölkerung hat seine globale Kehrseite: in ihm stecken zum Beispiel die Ausrottung des Ogoni-Volkes im Nigerdelta durch Erdölkonzerne und die Flüchtlinge aus den vom Klimawandel verwüsteten Zonen der Erde genauso wie die Sklavenarbeiter in niedersächsischen Schlachtfabriken.

Deshalb reicht es nicht, um die Verteilung des Kuchens zu ringen. Es geht um den Zugriff auf die Bäckerei, um zu bestimmen, was und wie produziert wird.

Der sozial-ökologische Umbau hat das Ziel, dem Kapitalismus an vielen „Ecken und Enden“ eine alternative Praxis entgegenzusetzen. Das kann auch regional geschehen, etwa durch Bürger-Stadtwerke oder Öffis zum Nulltarif.

Vor allem müssen die abhängig Beschäftigten und das Feld der gesellschaftlichen Arbeit in den Blick. Soziale Sicherheit und Arbeitszeitverkürzung sind wesentliche Bedingung der Umgestaltung. Die wird es ohne Umverteilung von (Geld-)Vermögen und Macht und ohne die organisatorische Kraft der Gewerkschaften nicht geben.

Ich freue mich über eure Rückmeldungen und hoffe auf Unterstützung.

 

Mit solidarischen Grüßen

Sabine Leidig